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Wir wünschen allen Freundinnen und Freunden
der zwanglosen Wienerliedinterpretation ALLES GUTE
im neuen Jahr (2012)!
Und (fast) allen Anderen natürlich auch ...
Fledermaus returns!
Quasi eine Operette.
Mit und gegen Johann Strauss komponiert von Oskar Aichinger.
Stückfassung & Inszenierung: Elisabeth Gabriel
Es singen & spielen: Helmut Bohatsch, Horst Heiss, Liese Lyon und Johanna Orsini-Rosenberg
Es musiciren: Oskar Aichinger, Paul Skrepek, W.V.Wizlsperger und Martin Zrost
Bühnenmalerei & Graphik: Raja Schwahn-Reichmann
Kostüme: Ingrid Leibezeder
Ton: Alexander Bossew
Licht: Hans Egger
Technischer Leiter: Hannes Stockinger
Premiere: Mittwoch, 18. Jänner 2012, 20 Uhr
Weitere Vorstellungen: Fr. 20., Sam. 21., Do. 26., Fr. 27. und Samstag 28. Jänner 2012, 20 Uhr
im TAG, Theater an der Gumpendorfer Straße (67, 1060 Wien) www.dasTAG.at
Karten unter 01/586 52 22 oder karten@dasTAG.at
15 Jahre Selbstzerstörung im Dienste des WienerLieds!
Anlässlich unseres Jubiläums schreibt Herr Stephan Urban sehr schön, übersichtlich und informativ über Kalksburger Gründungsmythen, Lieblingsspeisen, CD-Veröffentlichungen, Dies und Das und sonst noch Was ...
Nachzulesen im: GlareanMagazin
... und das nachstehende schrob der sehr geehrte Herr Samir Köck
über unser Ausgejubelt!-Concert am 25. Decembra im Porgy & Bess:
Wiener Lieder mit singender Säge und bissiger Larmoyanz
26.12.2011 | Die Presse
Kollegium Kalksburg, furiose Erneuerer des Wiener Liedes, begeisterten bei ihrer traditionellen Christtagssoirée.
Von der larmoyanten Melodieführung her ist das Wienerlied am ehesten mit Fado und Blues zu vergleichen. Anders als diese Genres entwickelte das hiesige Genre aber einen Sarkasmus, der seinesgleichen sucht. Das Kollegium Kalksburg ist jenes Ensemble, das die Grenzen am mutigsten ausgelotet hat. Das mit Euphonium, Kontragitarre, Ziehharmonka und singender Säge ausgerüstete Trio tröstet auch in pikanten Situationen. In „Zwischen d'Finga“ etwa werteten die Sänger Wizlsperger und Ditsch sogar das heute grassierende Phänomen der Abwertung des Individuums in eine Art Triumph um. Mit viel Effet in ihren kratzigen (Anm. KK: Verkühlung!) Stimmen jubilierten sie: „Und samma auch olle entbehrlich, sogns ehrlich, is des net herrlich?“ Auf Basis allumfassender Wurschtigkeit lässt es sich halt herrlich leben, philosophieren und musizieren.
Wo Futurist Marinetti einst die Spaghetti verbieten lassen wollte, votierte das originelle Klangkombinat im Porgy & Bess mutig gegen den Vegetarismus-Zeitgeist und für die seligmachende Arbeit des „Fleischhokka“. Mit beinah zärtlicher Brutalität stellte Wizlsperger heutiges Dilemma vor: „I hob sehr gern a Fleisch im Mogn, kaun net amoi a Fliagn daschlogn. I kaun zwoar ka Bluat net sehn, oba a Blunzn tua i sehr gern mögn.“ Mürbe ist in der Welt des Kollegiums nicht nur der Feiertagsbraten, sondern der Mensch selbst, wie es im lieblich schunkelnden, aber gar nicht harmlosen „Iwaroi wochsn d Hoa“ hieß, wo ansatzlos zwischen purem Nonsens und philosophischer Tiefe à la „Hamma olle den Scherm auf, wenn da Huat nimma brennt?“ changiert wurde.
Zum Festtag zelebrierte das berüchtigte Trio einige seiner originellsten Coverversionen. Drei Beatles-Songs begeisterten, darunter „Yesterday“, das als „Blasentee“ mit urwienerischer Larmoyanz lackiert war. Georg Danzers breit angelegte Empathie gefällt dem Kollegium offensichtlich ebenso gut wie dessen wohlig dahinschnurrenden Melodien. Besonders intensiv wienerisch interpretiert waren diesmal der garstig-charmante „Vorstadtcasanova“ und das großstädtische Einsamkeit so genial fassende „I ruaf die Zeitansage an“. Sehr intensiv glückte auch die Version von „Allan sein is ärger ois Rotzn fressn“, dem wahrscheinlich besten Lied Andre Hellers, sowie die eigenen, mit viel Emphase zelebrierten Evergreens wie „Ein schöner Tag“ und „Seiringa Sandlaschdoiz“, in denen trotz aller Trostlosigkeit niemals Gemütsverfinsterung
stattfindet.
Herr: Es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
und auf den Fluren laß die Winde los ...

Heute, nach dem Essen:
Neues vom hochgeschätzten Anton-Proksch-Institut, Kalksburg:
Orpheusprogramm - Das neue Therapieprogramm des Anton-Proksch-Instituts
,,, zwei berühmte Helden der Antike kamen unverwundet und lebend an den Sirenen vorbei:
Odysseus und Orpheus. – Odysseus ließ sich von seinen Gefährten an einen Schiffsmast binden und befahl den Ruderern, sich die Ohren mit Wachs zu versiegeln, um der Verführung stand zu halten. Kampf, Zwang und Selbstgeißelung – eine Methode, die in der heutigen Suchttherapie wenig empfehlenswert ist.
Orpheus wählte eine andere Methode. Als er und die Argonauten an den Sirenen vorbeischifften, nahm er seine Leier und sang so schön, dass er die Sirenen übertönte – er machte die bessere Musik. Im Rahmen des Orpheusprogramms versuchen wir, Menschen dabei zu helfen, «besser und schöner zu singen», ihre eigene Kreativität und Ausdrucksmöglichkeiten zu entdecken, um den «Verlockungen» der Suchtmittelsirenen andere Strategien entgegen setzen zu können ...
Weitere Informationen:
api.or.at
Antonio Fian & Kollegium Kalksburg. Ö1 Zelt am Donauinselfest 2008
Nicht gerade brandaktuell, aber wir haben´s erst gestern im Tonarchiv gefunden: Hören Sie sich das an: 1. Mai 2008
Sonntag, 25. Jänner 2009, Zumittag:
Endlich! Der geheime Bühnenplan des Kollegiums ist en gros mit vielen Details im Handel!
KiKiRider.jpg 1,1 MB laden
Dezember 2008, 11:47 Uhr a.m. (Vormittag):
Eine Kapelle mit Handschlagqualität: Umtausch versprochen und gehalten!
Der Adressat – der liebe Peter Kubelka – hat zwar schon sehr viele Photos aber noch nie eine CD aufgenommen und schon gar nicht verkauft, dennoch aber in höchst dankenswerter Weise das untenstehende Umtauschgesuch an die zuständigen Stellen weitergeleitet.
Nicht auszudenken ... was ... wenn nicht ...

P.S.: Umgetauscht wurde übrigens die von mir (Herrn Wizlsperger) heiß geliebte «a höd is a schiggsoi» ... also
ein bisserl gekränkt bin ich schon – aber die Kundin muss Königin und der Kunde muss König bleiben ... sörwis is aua sacksess!
Donnerstag, 29, Mai 2008:
Angesichts einiger Tatsachen fängt sogar Bob Dylan an zum nachdenklich werden ...

Strike another match, go start a new
Cause it's all over now, Bottle Blue
Sonntag, 8. April 2007:
Wie oft schon wurde die Frage »Was ißt der Peter Walkerstorfer eigentlich wenn er einen Hunger hat oder sich was kochen tut?« von besorgten Bürgerinnen und Bürgern an uns herangetragen, und immer und immer wieder mußten wir beschämt antworten: »Gute Frau, Guter Mann, wir wissen es leider nicht« – um dann, falls wir gerade betrunken waren, noch ein menschenverachtendes: »Es ist uns auch vollkommen Wurscht!« dranzuhängen; nun, wir alle wissen, dass wir wenig bis gar nichts wissen, aber zumindest diese lästig-bohrende Frage ist jetzt endlich vom Tisch und kann einer Beantwortung zugeführt werden: Der Peter Walkerstorfer ißt, wenn er einen Hunger hat oder sich was kochen tut, am liebsten eine Hintere Schweinsstelze von Franz Sauprügel!

16. März 2007, Perlesreut im Bayrischen Wald, 20Uhr15:
Höchst erfolgreiche Premiere des neuen Figurentheaterstücks »Vicky in schlechter Gesellschaft«

Dezember, Jänner, Februar: Das Geld ist weg und niemand da.
17. bis 26. November 2006, die große Bayern-Welttournee:
Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. – Ohne Ausziehn geht in Bayern gar nichts mehr!

12. Oktober A. D. 2006, zur Primetime: Gewürzgurke gegessen!
 Ganzer September 2006: Manche sind ihrer Zeit oft mehr als eineinhalb Jahrzehnte voraus. So hat sich z.B. die Wiener Tingeltangel 'Rock´n Roll ist Blasmusik' Kapelle »Franz Franz & the Melody Boys« schon im Jahre 1990 im Beipacktexthefterl zur CD »Kostbare Miniaturen der gesamteuropäischen Volkskultur des 21. Jahrhunderts unter besonderer Berücksichtigung der Zeit danach (Licht- & Schattenseiten einer Degeneration)« mit der Frage: Religiöse Symbole auf Berggipfeln – Ja, Nein, Vielleicht, Weiß nicht? durchaus erschöpfend und, wie wir meinen, visionär (s.o.) auseinandergesetzt. 3. September 2006: Predigt und Mundraub (s.u.) auf der Spidermangala in Straden.  
10. August 2006: Infolge und Dank allzugroßer Leistungen auf dem Gebiete der Verbreitung des WienerLiedes in Deutschland und Umgebung wurde am Sonntag, dem 10. August 2006 ein Autobahnparkplatz (s.u.) in Schleswig Holstein nach der diesbezüglich sich sehr verdient gemacht habenden Tingeltangelkapelle Kollegium Klaksburg benannt und von Konsistorialrat Felix von Pfleißig-Fleischmann-Maxis allen Trost- und Rastsuchenden Autofahrerinnen und Autofahrern, Motorradfahrerinnen und Motorradfahrern, Lastkraftwagenfahrerinnen und Lastkraftwagenfahrern sowie allen Lenkerinnen und Lenkern von Kleinbussen geweiht. Für die Organisation und Durchführung dieser schönen Feierlichkeit geht unser verbindlichster Dank an Herrn Dr. Christian Hauer (sehet: christian-hauer.de) der auch in seiner Eigenschaft als freischaffender Kunstmaler obenstehendes schönes Schild (bei der Rechtschreibung haperts allerdings noch ein bießchen, Herr Dr.!) gestaltet hat.
 das ist mir zu blöd, ich möchte mir bitte lieber das Kartenmuseum anschauen
oder nein, ich gehe zurück und fange ganz von vorne an |